Die Reformvorschläge von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder zur Reform der Fahrschulausbildung erhitzen nicht nur die Gemüter der Fahrschulbranche. Das Thema hat es auch auf die Agenda des 64. Deutschen Verkehrsgerichtstags geschafft.
Durch die fortschreitende Digitalisierung haben es Autofahrer zunehmend schwer, ihr Fahrzeug intuitiv zu bedienen. Das gilt besonders dann, wenn Funktionen im Menü des Infotainmentsystems versteckt sind.
Lernen per App und Simulator statt Straße? Fahrlehrer warnen angesichts von Reformplänen bei der Führerscheinausbildung vor Folgen für die Verkehrssicherheit. Vor dem Landtag ist Protest geplant.
Laut der bundesweiten Umfrage der MOVING resultiert die Ankündigung eines "günstigeren Führerscheins" seit Herbst 2025 in massiver Verunsicherung und drastischen Einbrüchen bei Neuanmeldungen.
Die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände (BVF) hat ein neues Info-Portal ins Leben gerufen. Fahrlehrer sollen auf der Webseite über den BVF-Standpunkt zum Eckpunktepapier informiert werden.
Die Bundeswehr hat die Fahrlehrerverbände in einem Schreiben darüber informiert, dass die B-Ausbildung in zivilen Fahrschulen fortgeführt wird. Die zugehörige Ausschreibung wird ab Februar eingeleitet.
Das Bundesministerium für Verkehr, der Deutsche Verkehrssicherheitsrat und mehrere Bundesländer weisen in einer neuen Kampagne auf mehr Rücksicht gegenüber Straßenwärterinnen und -wärtern hin.
Die Blitzumfrage der MOVING International Road Safety Association befindet sich in der Auswertung. Erste Zahlen zeigen aber bereits, dass die geplante Fahrschulausbildungsreform schon jetzt drastische Folgen hat.
Die bisherige Regelung ist den meisten Menschen laut einer Befragung nicht bekannt. Ein Bewusstsein für die Gefahren von Alkohol scheint hingegen vorhanden zu sein.